#013 So läuft eine Angststörung im Körper ab
Shownotes
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Chronische Angst, Symptome und Ursachen: In dieser Folge erfährst du, wie Angststörungen im Körper entstehen, warum du unter anhaltender Unruhe leidest und wie du erste Schritte zur Bewältigung gehst. Ich teile mein Wissen und meine eigenen Erfahrungen, damit du endlich verstehst, was in dir passiert – und warum Hoffnung berechtigt ist. Höre rein, wenn du den Aha-Effekt suchst und wissen willst, wie du deine Angst besser einordnen und angehen kannst.
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ÜBER DIESEN KANAL:
Ich bin Axel – psychologischer Berater und vorher selbst achteinhalb Jahre in der Angststörung gewesen. Ich spreche über das, was wirklich hilft – nicht als Theorie, sondern aus eigener Erfahrung und aus hunderten Gesprächen mit Menschen, die genauso feststecken wie ich es tat.
Alle Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten Beschwerden wende dich bitte an einen Arzt oder Therapeuten.
Transkript anzeigen
00:00:00: Wenn du unter einer generalisierten Angststörung leidest, dann ist es wichtig für dich zu wissen, warum du unter all diesen Symptomen leidest. Wie entstehen die überhaupt im Gehirn und im restlichen Körper? Ich verspreche dir in dieser Episode mindestens einen Aha-Effekt. Leidest du unter chronischer Angst, beispielsweise generalisierter Angststörung oder auch einer Panikstörung oder permanenter innerer Unruhe?
00:00:46: Das ist im Endeffekt stark verwandt damit. Dann solltest du unbedingt jetzt wach sein. Es ist nämlich wirklich wichtig, dass du auch die körperlichen Zusammenhänge erkennst, weil du dadurch auch verstehst, warum du ständig den ganzen, lieben, langen Tag unter diesen unangenehmen, fiesen Symptomen leidest. Und allein das Verständnis wird dir schon helfen, dass du das Ganze ein bisschen gelassener siehst. Denke bitte immer daran, dass dieser Podcast rein informativ ist, auf meinem Wissen und meiner eigenen Erfahrung mit Angststörungen basiert und nicht die professionelle Beratung durch einen Therapeuten oder Arzt ersetzt.
00:01:33: Wir schauen uns in dieser Folge den Unterschied zwischen chronischer und normaler Angst an, und das ist wirklich, wirklich wichtig. Chronisch bedeutet allerdings in dem Falle nicht, dass du ein Leben lang davon hast. Nein, gar nicht, sondern es geht nur über einen längeren Zeitraum und es ist auch etwas im Körper verändert, weshalb du permanente, länger anhaltende Angst erlebst – die sogenannte Angststörung. Und die kann auch vorbeigehen, und du wirst genau verstehen, warum das so ist und wie du sie auch bewältigen kannst.
00:02:19: Wenn du dir diese Episode ganz konzentriert anhörst, schauen wir uns zunächst die normale, also die gesunde, ungestörte Angst an. Angst ist ja etwas sehr Wertvolles, etwas Wichtiges, damit wir nicht nur in den Situationen wirklich richtig reagieren können, die für uns angsteinflößend sind, sondern die Angst warnt uns auch möglichst frühzeitig vor Gefahren und sichert dadurch unser Überleben. Stell dir mal vor, du gehst eine Straße entlang auf dem Gehweg, auf dem Bürgersteig, und plötzlich bellt ein Hund hinter einer Hecke. Du hörst den Hund nur, du siehst ihn aber nicht.
00:03:05: Und dann passiert natürlich, dass du dich erschreckst. Logisch. Aber in unserem Körper läuft das dann folgendermaßen ab: Du hast ja Sinneseindrücke, also mit den Augen siehst du, mit den Ohren hörst du, mit den Händen, mit der Haut fühlst du, du riechst und so weiter. In dem Falle, weil du den Hund nicht siehst, sind die Ohren dein Signalgeber: Da ist etwas, wovor du erst mal Angst hast. Also die erste Einstufung ist: gefährlich.
00:03:51: Deine Ohren senden das Signal an dein Stammhirn, und dort ist es der Thalamus, der diese Information bekommt: Gefahr von außen. Der Thalamus ist ein Teil des Stammhirns, der auch bei allen Lebewesen oder zumindest bei allen Tieren, bei allen Menschen, eine sehr wichtige und uralte Funktion hat, nämlich erst mal Alarm zu schlagen. Und dieser Thalamus hat aber eine Entscheidungsgewalt, nämlich: Soll ich jetzt dem Verstand Bescheid geben, da ist ein Alarm, oder soll ich dem Verstand nicht Bescheid geben? Daraus erfolgt dann eine willkürliche oder eine unwillkürliche – man kann auch sagen, eine bewusste oder eine unbewusste – Handlung des restlichen Körpers.
00:04:37: Im Falle des bellenden Hundes ist es normalerweise so: Wenn du ein gesunder Mensch bist und nicht in einer Krise steckst, bekommt dein denkender Kopf, das ist ja der Frontalkortex, vom Thalamus die Information. In der Angst-Toolbox habe ich das sehr schön animiert in einem Bild dargestellt, das ist natürlich viel besser daran zu erklären, aber ich mache das Ganze jetzt auch mal ohne Bild. Vom Thalamus geht die Information ans Gehirn, und das Gehirn entscheidet dann, wie gehandelt werden soll, wie reagiert oder ob überhaupt reagiert werden soll. Das heißt also, die Kette ist: Ohr – Thalamus, und der Thalamus wird auch das Tor zum Bewusstsein genannt.
00:05:23: Das ist deswegen ganz wichtig, weil der Thalamus die wichtige Entscheidung trifft: Wirklich das Bewusstsein mit einbeziehen oder nicht. Das hat bei den gestörten Ängsten eine ganz wichtige Rolle. In dem Falle bekommt aber dein Verstand gesagt: Da ist ein bellender Hund hinter der Hecke. Dein Verstand sagt: Ja gut, mag sein, war schreckhaft, aber da ist ja eine Hecke und auch noch ein Zaun davor, da kann mir gar nichts passieren.
00:06:09: Das war zwar jetzt nicht schön, war laut und hat mich erschreckt und ich habe nicht damit gerechnet, weil ich den Hund nicht gesehen habe, aber jetzt ist eigentlich gar nicht viel zu machen. Der Hund tut nichts, einfach weitergehen. Das heißt, der Kontext entscheidet: Alarm, und der Körper wird gleichzeitig beruhigt und fährt wieder zurück auf normalen Modus. Der Blutdruck sinkt wieder, deine Atmung verlangsamt sich und du bist diese Angstsituation los.
00:06:55: Im Falle einer wirklichen Gefahr entscheidet das Gehirn dann auch: Ja, da ist wirklich eine Gefahr. Das ist dann zum Beispiel der Fall, wenn der Hund frei laufend ist, nicht an der Leine, und bellend auf dich zugelaufen kommt. Dann ist der Weg genau derselbe: Ohr – Thalamus entscheidet, bewusst oder nicht, auf jeden Fall ins Bewusstsein weiterleiten, weil das Bewusstsein jetzt entscheidet, was als Nächstes zu tun ist. Und dieser Kortex, dein Verstand, entscheidet dann: Gut, der Hund ist noch 20 Meter entfernt, ich kann jetzt so reagieren, wie ich es vielleicht gelernt habe.
00:07:41: Dass ich mich ruhig verhalte oder vielleicht auch versuche, den Hund zu erziehen, dem Hund entgegenzutreten und ihm zu zeigen, das soll nicht sein, mein Lieber – oder mich lieber passiv verhalten oder mit dem Herrchen oder Frauchen sprechen, wie auch immer. Es wird also deine Entscheidung auf kognitiver Ebene getroffen. Und dann, ohne dass man das sich in Ruhe überlegt, wird aber auch schon mal das Alarmsystem im Körper ausgelöst, und das erfolgt über das sogenannte limbische System. Das ist ein weiterer Teil des Gehirns und für unsere emotionale Reaktion, die emotionale Steuerung, verantwortlich.
00:08:27: Im schlimmsten Falle ist es wirklich auch so, dass ich dann vielleicht weglaufen oder kämpfen muss. Gut, bei einem Hund – ich weiß ja nicht, wie ängstlich du Hunden gegenüber bist, und es liegt vielleicht auch an der Art des Hundes – aber bei gewissen Tieren in der Wildnis wirst du wahrscheinlich auch eher davonlaufen. Dann würde dein Kortex also sagen: Echte Gefahr! Das System würde den beiden Mandelkernen, das ist das Angstzentrum, und das ist die sogenannte Amygdala, das Signal geben: Echte Angst! Sie feuern Stresshormone in den gesamten Körper: Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol, und der ganze Körper wird sofort mit Energie versorgt und kann handeln.
00:09:13: Dieses Handeln besteht aus Kämpfen oder Fliehen zum Beispiel oder in Deckung gehen, kann auch sein – also diese Schockstarre ist auch eine Möglichkeit. Auch dann ist der Körper voller Energie, aber in erster Linie wird alles aktiviert, was dem Menschen ermöglicht, sich selber zu retten. Also im einfachsten Fall: davonlaufen. Und das ist normal. Das ist völlig okay. Das haben Menschen früher gebraucht, sonst hätten sie wahrscheinlich nicht allzu oft überlebt.
00:09:59: Jetzt kommen wir aber zur chronischen Angst. Wie ist denn dieser Ablauf, wenn meine Ängste gestört sind? Wie gesagt, das ist kein dauerhafter Zustand. Das ist ein zunächst mal vorhandener, der kann länger dauern, aber er ist nicht so, dass er nie wieder vorbeigeht.
00:10:45: Immer wieder wichtig zu sagen: Chronisch klingt immer so gefährlich, so lebenslang – nein, muss es aber wirklich nicht sein. In der Angst-Toolbox zeige ich das Ganze jetzt auch schön noch mal an einem Schaubild, da wird das Ganze noch ein bisschen klarer, aber ich denke, ich kann’s auch ganz gut erklären. Bei der chronischen Angst ist es genauso: Die Sinneseindrücke, die in der Angst-Toolbox mit der dicken Linie dargestellt sind, sind nämlich etwas verschärft. Das heißt, du bist grundsätzlich sensibler, du bist vorbelastet und konditioniert, weil dein Nervensystem angespannter ist.
00:11:31: Dein ganzer Organismus ist grundsätzlich schon mal auf einer anderen Alarmstufe, so dauerhaft – zunächst mal nicht nur in der Gefahrensituation, sondern dauerhaft. Jetzt kommt irgendein Sinneseindruck, das muss gar nicht das Hundegebell sein, das kann auch zum Beispiel das klingelnde Telefon sein, das dich in dem Moment aus der Reserve lockt. Kennst du vielleicht selbst, wenn du in einer Angststörung steckst, dann ist es so, dass dein Ohr dieses klingelnde Telefon genau in der gleichen Stärke an den Thalamus überträgt wie bei gesunden Menschen der bellende Hund hinter der Hecke. Eine Sache kommt jetzt auch noch erschwerend hinzu: Nicht nur die äußeren Sinneseindrücke sind hier entscheidend, sondern auch die inneren bei der chronischen Angst.
00:12:17: Du bist nicht nur nach außen gerichtet und scannst permanent die Welt auf mögliche Gefahren, sondern auch nach innen: Wie geht’s meinem Körper, wie geht es allen Organen da drin? Deswegen gibt’s ja auch diese Krankheitsängste. Immer wird irgendein Zwicken, Drücken, Kribbeln, leichter Schmerz stark wahrgenommen, obwohl das überhaupt gar keine Gefahr darstellt, aber er wird ganz besonders wahrgenommen, weil einfach der Körper besonders sensibel ist. Das Fühlen nach innen hat eine besonders starke Bedeutung.
00:13:03: Jetzt ist es eigentlich völlig egal, welcher Sinneseindruck entsteht: Fast jeder Sinneseindruck erzeugt eine leichte Panik oder eine gesteigerte Angst, wenn du in einer chronischen Angst steckst. Der Thalamus wird ständig mit diesem Signal von den Sinneseindrücken angefeuert, von wegen: Da ist wieder ein Alarm! Du erinnerst dich: Bei der gesunden Angst hat der Thalamus immer noch den Kortex, unseren Frontalkortex, unseren Verstand gefragt: Ist da jetzt wirklich Gefahr? Und wenn ja, wie soll ich denn jetzt handeln?
00:13:49: Bei der chronischen Angst wird dieser Weg umgangen, weil der Körper dazu neigt, Zeit und Energie zu sparen, und beides ist bei Gefahren äußerst wichtig. Zeit haben wir bei Gefahren nicht, und deswegen geht der Thalamus nicht an das denkende Gehirn, sondern informiert sofort die Amygdala im limbischen System: Gefahr! Es findet also keine Bewertung mehr statt, sondern der Thalamus als Tor zum Bewusstsein entscheidet sich grundsätzlich für Handeln – unbewusst. Das findet also eine Umleitung im Gehirn statt und löst direkt Stresshormone aus.
00:14:35: Kurz gesprochen: Ein innerer Eindruck löst sofort Stresshormone aus, ohne Umwege. Und diese Stresshormone, das kannst du dir ja jetzt vorstellen, lösen in dir wieder irgendwelche Empfindungen aus, und diese Empfindungen lösen Stresshormone aus durch diesen beschriebenen Weg. Das ist ein Kreislauf, der die permanente innere Unruhe erklärt. So einfach ist das, und das ist, glaube ich, schon ein Aha-Effekt.
00:15:21: Es ist nämlich wirklich relativ einfach physiologisch zu erklären, was da passiert. Da kannst du nicht mit deinem Kopf, mit deinem Verstand hingehen und sagen: Ja, ich will das jetzt nicht, ich will das jetzt aber weg haben. Nein, das geht nicht. Das ist ja nun mal auch biologisch etwas, was da ist. Das sind Stresshormone, Cortisol im Blut, das kannst du nicht wegzaubern.
00:16:07: Das braucht Zeit, um abgebaut zu werden, und das geht garantiert nicht, indem du dir immer wieder Gedanken machst um die Zukunft, dass alles schlimm wird und nie wieder weggeht und immer schon da war und was weiß ich. Nein, so funktioniert das nicht, weil du dadurch neuen Stress erzeugst. Du hast also, wenn du unter chronischer Angst leidest, in dieser Phase eine neuronale Verknüpfung erstellt – im Laufe der letzten Zeit, Monate, vielleicht sogar Jahre – eine neuronale Verknüpfung, also eine Umleitung im Gehirn, die es ermöglicht, diese Abkürzung zu gehen. Der Verstand wird dann nicht mehr gefragt, der ist nicht wichtig.
00:16:53: Da würde wahrscheinlich das Ganze gefährlich verzögern. So funktioniert unser Organismus, und das gibt’s auch bei Tieren. Dazu kommen noch zwei Effekte, die diese Funktionsweise noch verstärken. Einmal wird die Amygdala, also das Angstzentrum, im Laufe der Zeit etwas vergrößert, weil die Bedeutung ja stärker ist – es ist ja permanent Angst da – und die Amygdala hat mehr Kraft, Stresshormone erzeugen zu lassen.
00:17:39: Die Amygdala selber erzeugt sie nicht, die werden in der Nebenniere produziert, aber sie ist der Chef, der sagt: Nebenniere, bitte feuere Stresshormone raus! Diese ist besonders mächtig geworden, weil da permanent Gefahr da ist. Das war der erste Punkt. Der zweite Punkt ist: Dadurch, dass der Kortex, also hier der Frontalkortex, weniger wichtig ist in solchen Situationen, wird er weniger durchblutet.
00:18:25: Der braucht ja dann in dem Moment gar keine Entscheidung zu treffen, also kann der Organismus das Blut doch eher für die wichtigen Funktionen nehmen, zum Beispiel die Durchblutung des Thalamus oder der Amygdala oder des restlichen Körpers zum Kämpfen oder Fliehen. Der Kortex verbraucht relativ viel Energie, ist ein großes Organ im Körper, den braucht man in dem Moment nicht. Das merkst du an einer gewissen Benommenheit, an einem Schwindel oder an einer Müdigkeit. Müdigkeit entsteht natürlich auch durch den Stress an sich, aber auch durch die fehlende Durchblutung deines denkenden Gehirns.
00:19:11: Dann wunderst du dich vielleicht, dass du unter Konzentrationsproblemen leidest, und das ist der Grund. Ich hoffe, du hast jetzt den zweiten Effekt gut verstanden. Vielleicht hast du es auch schon gewusst, aber es ist wirklich wichtig, diese Grundlagen zu verstehen. Also lässt sich zusammenfassend eigentlich ganz einfach sagen: Alles, was du so erlebst an Symptomen – egal, was, auch deine Grübelei, aber auch vor allem deine körperlichen Symptome – sind aufgrund der Stresshormone, die in deinem Körper in so einem Endloskreislauf immer wieder erzeugt werden.
00:19:57: Das ist nicht gefährlich, es ist eine natürliche Reaktion, aber durch dieses endlose Erzeugen von Stress kommt der Körper schon in einen Notlaufmodus, der auf Dauer nicht gut ist. Aber keine Sorge, der Körper hält viel aus, und eine Erholung, die allerspätestens nach der Krise einsetzt, kann ganz viel wiederherstellen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich bin auch nach Jahren der Angststörung ein topgesunder Mensch, das habe ich mir mehrfach auch organisch bestätigen lassen, und ich fühle mich auch dementsprechend.
00:20:43: Ich würde mal sagen, da ist nicht so viel Schaden zurückgeblieben – gut, weiß man nicht, aber nein, ich möchte dir einfach nur den Mut machen: Selbst wenn du da jetzt sehr lange in der Krise steckst, das ist schon reparabel. Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Die Konditionierung durch diese chronische Angst hat einen Automatismus in deinem Körper erzeugt, der Zeit und Energie spart und dadurch auch körperlich gesehen absolut sinnvoll ist – aber du möchtest ihn natürlich weg haben. Eine Konditionierung hat ja auch immer was mit einem längeren Zeitraum zu tun, und deswegen dauert es auch seine Zeit, bis eine psychische Krise bewältigt wurde.
00:21:29: Und ich würde dir, wenn du sie noch nicht dir angeschaut hast, wirklich mal die Angst-Toolbox empfehlen. Dort gebe ich nämlich konkrete Hinweise und Tipps, die auch wirklich dann für deine Situation passen, wie du eine Dekonditionierung erreichen kannst. Also, dass einfach diese normale Signalverarbeitung bei nicht gestörter Angst auch wieder funktioniert, wie du die wieder erreichst, indem dein Gehirn wieder mehr durchblutet wird und die Amygdala nicht bei jeder Kleinigkeit direkt Alarm feuert – ganz wichtig! Deswegen schau dir die Toolbox gerne mal an.
00:22:15: In der nächsten Folge sprechen wir über konkrete Möglichkeiten, auch für dich, wie du aus deiner Krise herauskommen kannst. Bisher waren ja auch viele Informationen in diesem Podcast Tipps, die entweder bei dir funktionieren oder nicht. Nächste Woche schauen wir uns an, wie du deine eigenen Ressourcen entdeckst, die dann natürlich auch wirklich bei dir funktionieren. Es gibt da gewisse Ansätze, wie du die aus deinem Unterbewusstsein auch rausholst und dann mal ausprobierst und für dich anwendest – und wie das funktioniert, in der nächsten Folge.
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