#021 Wenn nichts mehr hilft: Warum daraus oft erst echte Akzeptanz entsteht

Shownotes

Akzeptieren statt kämpfen – innere Unruhe, Angst, Panikattacken: In dieser Episode erfährst du, warum viele psychische Tipps nicht helfen und wie du durch ehrliche Akzeptanz endlich echte Erleichterung und mehr Lebensfreude erleben kannst.

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Ich berichte von meinen eigenen Erfahrungen mit Angststörungen und Burnout, wie der Wunsch nach Kontrolle oft alles schlimmer macht, und wie mein neuer Kompaktkurs (siehe unten) dich ehrlich und praxisnah beim Loslassen unterstützt. Du bekommst wertvolle Einblicke, warum Akzeptanz statt ständiger Lösungssuche wirklich hilft – und wie du diesen Ansatz für dich umsetzen kannst. Höre rein, wenn du innere Freiheit suchst und aktiv deinen ersten Schritt machen möchtest.

Kapitel in dieser Podcast-Folge: 00:00 – Akzeptieren statt kämpfen: Einführung & Kompaktkurs „Raus aus der Angst“ 00:58 – Das Paradoxon: Warum der Ratschlag „Akzeptier es einfach“ oft frustriert 03:09 – Stressfaktor Suche: Warum ständige Tipps das Nervensystem überfordern 04:22 – Definition: Was echte Akzeptanz wirklich bedeutet (und was nicht) 06:40 – Axels Tiefpunkt: Der radikale Versuch, im Krankenstand alles zuzulassen 10:45 – Realitätscheck: Akzeptanz ist kein Trick, sondern ein Lernprozess 12:16 – Die Hurrikan-Metapher: Wie Kampf den inneren Sturm verstärkt 16:41 – Schlüsselerkenntnis: Den unbewussten inneren Widerstand beenden 17:34 – Praktische Übung: Der „Beobachtermodus“ im Alltag 18:38 – Akzeptanz-Pausen: Warum du nicht 24/7 „aushalten“ musst

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Über diesen Kanal: Ich bin Axel – psychologischer Berater und selbst achteinhalb Jahre in der Angststörung gewesen. Ich spreche über das, was wirklich hilft – nicht als Theorie, sondern aus eigener Erfahrung und aus hunderten Gesprächen mit Menschen, die genauso feststecken wie ich es tat.

Alle Inhalte dienen ausschlieĂźlich Informationszwecken und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten Beschwerden wende dich bitte an einen Arzt oder Therapeuten.

Akzeptanz #Angstbewältigung #InnereUnruhe #Panikattacken #Achtsamkeit

Transkript anzeigen

00:00:00: Schon so vieles versucht – und trotzdem setzt mein neuer Kompaktkurs auf akzeptieren statt kämpfen für mehr innere Ruhe. Nur sieben Tage, und in dieser Folge erfährst du, wie echte Akzeptanz gelingen kann, welche praktischen Impulse wirklich weiterbringen. Hallo, hier ist Axel. In diesem Podcast teile ich meine Erfahrung mit Angststörungen, Panikattacken und Burnout. Ich verstehe, was du durchmachst. Du bist nicht allein. Gemeinsam finden wir deinen Weg zur inneren Freiheit und mehr Lebensfreude.

00:01:26: Vielleicht steckst du gerade wieder mitten in der Unruhe, mit viel Grübeln, Angstgefühlen, körperlicher Anspannung – und du hast schon so vieles versucht: Meditation, Bücher, die ein oder anderen Tipps, Internetrecherche, oder vielleicht hast du auch eine Psychotherapie gemacht. Ja, und da kommt natürlich immer wieder dieser eine Satz: Du musst lernen zu akzeptieren. Oh, habe ich oft gehört – selber bei mir. Aber wie soll das gehen, wenn Gefühle sich wie ein Sturm im Nervensystem anfühlen? Das stimmt, das klingt so paradox, so widersprüchlich – dieses Wort akzeptieren selbst vermittelt den Eindruck, man muss etwas hinnehmen, was man auf dem Tod nicht ausstehen kann, was einem vielleicht sogar wehtut, was einem die Lebensfreude raubt. Und das soll man einfach akzeptieren? Das geht natürlich nicht, völlig klar, und deswegen möchte ich das einfach auflösen in dieser Folge, aber dann auch – wenn du möchtest – in meinem neuen Kompaktkurs.

00:02:51: Was ist akzeptieren? Wie kann man’s vielleicht anders beschreiben – und wie funktioniert es? Vor allem: Ich kenne alle diese Fragen und diese Umstände und auch, dass man akzeptieren soll, aus eigener Erfahrung. Ich spreche also nicht als Psychologe, Arzt oder Therapeut, sondern ich spreche als ehemaliger Betroffener einer generalisierten Angststörung. Und da ist akzeptieren immer und immer wieder ein Thema gewesen. Ich habe mal einen Newsletter verschickt, eine E-Mail mit dem Betreff: „Schon so vieles versucht und trotzdem bleibt die Unruhe“. Und genau das ist es: Oft ist dieses viele Versuchen der Grund, weshalb die Unruhe bleibt – dass man ständig nach einem Ausweg sucht und vor allem ständig nach einem neuen Tipp, weil der alte scheinbar nicht funktionieren will. Das ist natürlich Gift fürs Nervensystem und mit ein Grund, weshalb die innere Unruhe aufrechterhalten bleibt, weshalb man es nicht schafft, runterzukommen von dieser permanenten Anspannung, von dem „beheizten“ Nervensystem und letztlich von den Angstgefühlen. Dann ist es natürlich schwierig zu sagen: „Ja, ich akzeptiere das jetzt“, aber ich suche immer wieder nach neuen Dingen, die mir helfen, das abzuschalten, was ich da empfinde.

00:04:17: Das ist ja ein Widerspruch an sich – das heißt, einerseits habe ich eingesehen: Ich soll es da sein lassen. Auf der anderen Seite möchte ich es in Wirklichkeit aber loswerden. Und dieser innere Zwist, dieser permanente Druck an zwei Stellen, die so gegensätzlich sind – die können natürlich nicht zu einer Besserung führen. Das ist völlig klar. Ich möchte dir in dieser besonderen Episode meinen neuen Kompaktkurs „Akzeptieren statt kämpfen“ vorstellen, möchte aber auch schon einiges verraten. Dann kannst du für dich überlegen: Ist das ein Thema? Hast du Schwierigkeiten, deine Situation zunächst einmal anzunehmen, oder verstehst du gar nicht, was man da überhaupt annehmen, akzeptieren kann, warum man das tun sollte? Dann ist, glaube ich, der Kurs für dich sehr wertvoll. Ich möchte dir aber, wie gesagt, erst mal einen Einblick in dieser Folge bieten, damit du entscheiden kannst; wenn du nachher sagst: Okay, das ist was für mich, dann möchte ich mal näher reinschauen. Dann schau doch unter kompaktkurs-akzeptieren.de – den Link findest du auch in den Shownotes. Das ist ein Kurs, den habe ich auf vielfachen Wunsch meiner Newsletter-Abonnenten und meiner Kunden und Teilnehmer der Angst-Toolbox erstellt; ein kompakter Kurs, der nicht so schwergewichtig ist, der einfach auch kurz geht, und der ist sieben Tage lang – also eine ganze Woche, und die Tage bauen aufeinander auf. Im Idealfall weißt du nachher genau, wie akzeptieren geht.

00:05:43: Es beschränkt sich natürlich nicht nur auf die Anleitung, wie man akzeptiert, sondern auch auf konkrete Übungen, das Nervensystem zu beruhigen. Aber – wie gesagt – dieser Kurs ist aufgrund zahlreicher Wünsche von euch entstanden, auch übrigens in Zuschriften, die ich durch den Podcast bekommen habe: „Mach doch mal bitte was Kurzes, Knappes, Günstiges, vor allem zum Thema akzeptieren und annehmen, schnelle Beruhigung finden“. Und darauf habe ich reagiert, und im letzten Sommer – hast du vielleicht mitbekommen, dass ich auch ein paar Wochen keine Podcast-Episode produziert habe – ja, da habe ich mich mit der Produktion dieses Videokurses befasst und ihn für euch fertiggestellt.

00:07:09: Mein schwierigster Moment beim Thema Akzeptanz in meiner damaligen Krise: Ich erinnere mich noch daran, dass ich mir gesagt habe, ich nehme mir frei – das stimmt aber nicht. Ich habe mich damals krankschreiben lassen, war grundsätzlich schon ganz gerne arbeiten, weil es mich abgelenkt hat, es hat eine Struktur gegeben, aber es gab den einen Moment im Januar, da habe ich mir vorgenommen, ich muss mich jetzt krankschreiben lassen, weil es ist mir einfach zu viel. Die Angstsymptome waren so stark, es kamen auch wieder Panikattacken nachts dazu, und ich habe mir gesagt, ich gehe zum Arzt und er soll mich bitte mal mindestens eine Woche krankschreiben. Ich glaube, es war im Endeffekt drei Wochen. Und ich habe mir natürlich auch etwas vorgenommen, während dieser Krankschreibung, in der ich dann zu Hause war: Dass ich mal so richtig alles zulasse, was ich empfinde – alle negativen Gedanken, alle körperlichen Symptome, alle Angstgefühle, diese Katastrophengedanken, Grübeleien, natürlich auch die ein oder andere Panikattacke.

00:08:35: Ich habe mir vorgenommen, ich nehme mir immer so richtig Zeit für diese Symptome und lerne sie zu akzeptieren. Und warum war das jetzt ein schwierigster Moment? Also dieser Moment kam dann mit dem ersten Tag, an dem ich zu Hause war. Ich bin morgens mit einer sehr angespannten Stimmung – also sie war eine Mischung aus erschöpft, bedrückt und ziemlich angstvoll – aufgewacht und habe mir gesagt: So, einfach da sein lassen, was wolle, du wirst schon nicht tot umfallen. Ich habe also wirklich dieses Akzeptieren ganz aktiv versucht zu tun, weil ich gehört habe und gelernt habe, das ist superwichtig, das musst du tun, damit es dir irgendwann besser geht: erstmal akzeptieren.

00:10:01: Das war ehrlich gesagt total die Hölle. Ich habe alles zugelassen, habe mich da voll reingesteigert und habe mir selber nicht erlaubt, mich in irgendeiner Art und Weise abzulenken, eine Beschäftigung zu suchen, irgendwas zu tun. Ich habe einfach da gesessen oder gelegen, damit diese Angst-Eindrücke – also eine Mischung aus Gefühlen und Gedanken und was auch immer so dazwischen liegt – einfach mal mit mir machen können, dürfen, was sie wollen. Und das ist natürlich dann ganz schön eskaliert. Es kam zu der Panikattacke, die ich dann auch versucht habe zu akzeptieren, und ich war im Laufe des Tages so dermaßen erschöpft, verzweifelt, fix und fertig – es hat in keinster Weise die Intensität dieser Gefühle abgenommen und ich habe mich einfach nur gefragt: Was soll dieser Mist? Ich will’s ein bisschen sanfter formulieren, du weißt, was ich sagen wollte. Das wird ja überhaupt nicht besser. Und der Rest des Tages war auch angespannt und die Tage danach auch.

00:11:27: Und das ist im Nachhinein betrachtet mein schwierigster Tag gewesen. Ich habe mir vorgenommen, mal alles zuzulassen, alles anzunehmen und da sein zu lassen, überhaupt nicht dagegen zu kämpfen, und seitdem weiß ich spätestens: Das Annehmen ist keine einfache Technik, sondern ein ehrlicher und manchmal schmerzhafter Lernprozess. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Das geht nicht so geplant, dass ich mir einen Tag Urlaub nehme oder eine Woche oder drei und sage: So, ich akzeptiere jetzt. Weil es eben so kontraintuitiv ist. Man möchte es ja nicht zulassen, was man da erlebt.

00:12:52: Ich gehe mal davon aus, du kennst die Symptome – sonst würdest du vielleicht diese Folge oder diesen Podcast gar nicht hören. Aber Menschen, die Angstgefühle nicht kennen, wissen überhaupt nicht, was das Problem ist. Ich habe immer wieder festgestellt: Ich kann nur sagen, das ist dermaßen einschränkend. Es ist wohlgemerkt ungefährlich – kann man sich schon mal merken. Es ist so, dass das komplett geheilt werden kann und man kann auch Jahrzehnte seines Lebens wunderbar glücklich sein. Ich bin ja auch seit Jahren daraus und mir geht’s richtig gut, aber es dauert seine Zeit, und es kann auch Jahre dauern. Und dann, in der Phase, dass man das jemals so annehmen kann – als Grundstein, damit es besser werden kann – das ist diese Verzweiflung. Und wenn ich jetzt so zurückblicke, dann würde ich diese inneren Gefühle als einen Orkan, einen Riesensturm bezeichnen, und ich wusste damals schon: Je mehr man dagegen ankämpft, desto heftiger tobt er. Da war mein Plan: Erst wenn man inne hält, sich schützt und den Widerstand sein lässt, anstatt zu kämpfen, dann wird der Sturm langsam schwächer. Ja, der Ansatz ist richtig, den ich damals hatte, aber ich habe mir das anders vorgestellt. Ich habe gedacht, ich kriege das hin, ich setze mich einfach mal diesem Sturm aus, und das ist prinzipiell auch der richtige Ansatz – durch die Angst, anstatt die Angst vermeiden, das ist richtig.

00:14:18: Das ist ja diese Akzeptanz, weil die Angst selbst – das ist ja das Gefühl, was der eigene Organismus als Schutz bereitstellt, das aber völlig ungefährlich ist. Das ist von der Natur so gewollt. Jedes Tier hat eigentlich jeden Tag mal Angst, erschreckt sich oder stößt mit dem anderen Tier zusammen – völlig normal, Stresshormone werden ausgestoßen, die werden dann auch wieder abgebaut, dann schüttelt man sich, und dann ist es auch wieder gut. Nur bei der generalisierten Angststörung ist es ja so, dass ich diese Angst selbstständig habe – auf einem niedrigen Niveau bekommt man Angst oder bleibt in der Angst, dass dieses Gefühl, diese permanente innere Unruhe da ist und das ist natürlich nicht von der Natur so gewollt. Das ist dann eine Notlösung, aber auch die ist durchaus natürlich und kann auch einige Zeit lang ausgehalten werden, ohne dass man daran kaputtgeht. Natürlich ist es Stress, gar keine Frage, und Stress ist ja auf lange Sicht auch nicht gesund – aber man kann in dem Moment ja auch nicht sagen: Ich mache das jetzt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr, ich möchte diese Störung mal loswerden. Deswegen ist der einzige Weg, sich zu stellen, auch die Angst wirklich da sein zu lassen.

00:15:44: Jetzt ist halt nur die Frage: Lasse ich diese Angstsymptome jetzt mal auf mich einprasseln und darf ich mich wirklich nicht ablenken oder Dinge tun, die mir in der Vergangenheit auch geholfen haben, diese Ängste so ein bisschen abzumildern? Also grundsätzlich ist es schon so: Akzeptanz bedeutet, dem Sturm standzuhalten, anstatt gegen jeden Windstoß anzurennen – um mal bei der Metapher zu bleiben. Aber jetzt komme ich zu typischen Missverständnissen, die ich bei mir selber, aber auch bei vielen, vielen Teilnehmern der Angst-Toolbox, mit denen ich im direkten Austausch stehe, beobachte.

00:17:10: Akzeptieren heißt nicht, alles das, was man empfindet, gut zu finden oder sein Leben, das Spaß machen kann, aufzugeben. Akzeptanz ist eine Haltung, keine weitere Technik – das ist auch noch mal wichtig. Es ist eine Haltung über einen gewissen Zeitraum, der noch nicht so klar ist, wenn man in der Situation ist. Wir reden hier nicht von Stunden oder Tagen, sondern eher Wochen oder Monaten. Ich will mal sagen, eher so Wochen, weil wenn man das wirklich schafft, diese Haltung zu bekommen, Widerstände abzubauen – womöglich nicht 100%, das wird wohl kaum gelingen –, aber doch grundsätzlich Widerstände mal ruhen zu lassen, dann schafft man es in der Regel, innerhalb von ein, zwei, drei Wochen eine klare, spürbare Erleichterung zu erfahren. Und deswegen ja auch der Kompaktkurs mit einer Woche Dauer – das ist bewusst so gewählt. Nicht, dass nach dieser Woche alles gut ist, aber dann hast du das Handwerkszeug, um die nächsten Wochen so zu gestalten, dass du wirklich Hilfe bekommst – also dass du dir selber helfen kannst.

00:18:35: Man kann sagen: Akzeptanz bedeutet, unbewusstes Selbstkämpfen erst mal zu erkennen, das ist der erste wichtige Schritt, und dann abzulegen. Und konkret sieht das dann so aus: Wenn du dieses Mindset – um mal ein neudeutsches Wort zu verwenden – für dich entdeckt hast, das ist der richtige Weg, das funktioniert nicht nur mit Betäuben, Ablenken und all den Dingen, die du vielleicht bisher gemacht hast, sondern wenn du sagst: Doch, es geht Richtung Annahme, Richtung „durch die Angst hindurch“, um wirklich auch teils Besserung zu spüren. Wenn es bisher nicht funktioniert hat, dann gibt es diese kleinen, täglichen Schritte der Annahme: Du hast zunächst mal den Beobachtermodus, dass du selber in die beobachtende Position gehst – als wenn du dein eigener Berater wärst – und deine Gefühle, deine Gedanken und alles, was du so erlebst, benennst und neutral feststellst, ohne dass es jetzt schlecht oder gut ist, sondern die werden einfach benannt. Deinen Zustand, alles, was du so empfindest, detailliert – kannst du aufschreiben, dann werden die Gefühle benannt, also Angst, Traurigkeit, Erschöpfung, was auch immer dir einfällt, und die Formulierung muss zu dir passen, zu deinem Wortschatz.

00:20:01: Dann ist es nicht so, dass man den ganzen Tag sich den Gefühlen und Gedanken, die man ja eigentlich loswerden möchte, ausliefern muss, sondern du reservierst dir ganz bewusste Akzeptanzpausen, also Pausen, in denen du akzeptierst, indem du dich auch konfrontierst, indem du durch die Angst oder was auch immer du empfindest, durchgehst – aber für eine begrenzte Zeit. Was ich aber auch in dem Leitfaden schreibe, ist ein Satz der wichtig ist, nämlich: Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn du nach Lösungen suchst. Du hast ja jetzt diesen Podcast, vielleicht machst du ja auch den Kompaktkurs „Akzeptieren statt kämpfen“ – das ist ja auch eine Art der Lösungssuche, und es ist richtig: Wir Menschen haben einen Intellekt, um Probleme zu lösen. Das ist bei psychischen Problemen natürlich nur begrenzt möglich, also dieses aktive Lösen durch Lösungssuche – da ist die Lösung eher im Runterkommen, Beruhigen und Warten, bis es besser wird. Das ist schon richtig, aber auch nicht zu 100%. Du darfst nach Lösungen suchen, ansonsten ist man unruhig.

00:21:27: Kennst du vielleicht auch, wenn du dich zwingst, nichts zu tun, einfach nur alles so sein zu lassen, wie es ist – vielleicht kennst du das ja auch von der Meditation, wo du versuchst zu meditieren und innen kocht alles auf, weil du unruhig wirst? Dann ist das okay, dann zeigt dir das auch: Da ist innerlich ein begründeter Drang, etwas zu tun, und dann ist das in Ordnung. Hier gibt’s den goldenen Mittelweg: Lass es zu, aber begrenze die Zeit, in der du aktiv etwas tust und begrenze auch die Zeit, in der du aktiv nichts tust.

00:22:24: Vielleicht ist es ja wirklich für dich ein Thema, dass du aufhören möchtest zu kämpfen. Das ist auf jeden Fall ein wichtiger Schritt, und dass du lernen möchtest, wie man richtig annimmt oder meinetwegen auch akzeptiert – also in der richtigen Dosierung und mit der richtigen Idee, ohne dass zusätzlicher Stress entsteht. Dann möchte ich dir – wenn das für dich gut klingt – diesen Kompaktkurs „Akzeptieren statt kämpfen“ ans Herz legen. Er ist, wie gesagt, aufgrund zahlreicher Wünsche entstanden, besteht aus sieben Tagen Videotraining, einem Leitfaden am Anfang und natürlich auch ein paar Aufgaben und einem Ausblick, wie es für dich weitergehen kann. Und weil ich weiß, wie schwer der erste Schritt ist, mache ich dir genau diesen ersten Schritt im Kurs auch besonders leicht – du wirst sehen, was ich meine. Schau gerne unter kompaktkurs-akzeptieren.de, diesen Link habe ich auch in den Shownotes noch einmal veröffentlicht. Der Kurs ist neu für dich produziert, praxisnah und ehrlich aus meiner eigenen Erfahrung und natürlich auch aus den Gesprächen mit vielen Hunderten Teilnehmern und meinen Coaches entstanden. Und vielleicht ist es auch dein nächster Schritt raus aus dem inneren Sturm. Ich würde mich freuen, wenn ich dich in diesem Kurs begrüßen kann.

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