#039 „Ich funktioniere nur noch“ – der stille Verstärker von Angststörung und Stress
Shownotes
👉 https://angst-toolbox.de/check-podcast – Wenn auch du eher für andere lebst: Mache jetzt den Nervensystem-Check (kostenlos) und finde endlich heraus, warum du trotz allem, was du schon weißt und versucht hast, nicht rauskommst.
Viele Menschen mit Angststörung, innerer Unruhe oder Erschöpfung merken gar nicht mehr, wie oft sie täglich gegen sich selbst leben. Sie funktionieren, passen sich an und ignorieren eigene Bedürfnisse – bis das Nervensystem dauerhaft im Stressmodus feststeckt. In dieser Episode geht es darum, warum genau das Angst, Daueranspannung und Körpersymptome verstärken kann. Und wie du erkennst, welche Belastungen dich heimlich erschöpfen – damit echte Veränderung überhaupt möglich wird.
━━━━━━━━━━━━━━━━━━ MEINE UNTERSTÜTZUNG FÜR DICH ━━━━━━━━━━━━━━━━━━
✅ NERVENSYSTEM-CHECK (kostenlos):
Angst, Panik, innere Unruhe, Erschöpfung, Schwindel – viele, die seit Jahren damit kämpfen, wissen gar nicht, dass der eigentliche Ursprung das Nervensystem ist. In wenigen Minuten und mit sofortigem Ergebnis deckst du erstmals auf, warum dein Nervensystem aus der Balance geraten ist – und bisherige Versuche keinen dauerhaften Erfolg gebracht haben. Viele beschreiben genau das als ihr erstes echtes Aha-Erlebnis: Erst wenn du weißt, warum dein Körper so reagiert, kannst du gezielt gegensteuern. 👉 https://angst-toolbox.de/check-podcast
💻 WEBINAR – Jeden Dienstag, 19:00 Uhr:
Ich erzähle offen, welche Veränderung in meiner Denkweise nach Jahren den Wendepunkt bei mir ausgelöst hat. Kostenlos, persönlich, mit Zeit für deine Fragen. 👉 https://angst-toolbox.de/webinar-podcast
🛠️ DIE ANGST-TOOLBOX:
Du weißt viel. Du hast vieles versucht. Und dein Körper fährt trotzdem nicht runter. Die Angst-Toolbox ist ein mehrmonatiges Online-Programm – auf Basis eigener Erfahrung, das dein Nervensystem in drei Phasen stabilisiert: Intensivphase, Integrationsphase und Stabilisierung & Rückfallschutz. Für alle, die morgens mit Angst aufwachen, sich im Daueralarm fühlen – und endlich echte Veränderung wollen statt weiterer Symptomverwaltung. Mit persönlicher Begleitung. 👉 https://angst-toolbox.de/podcast
ÜBER DIESEN KANAL:
Ich bin Axel – psychologischer Berater und vorher selbst achteinhalb Jahre in der Angststörung gewesen. Ich spreche über das, was wirklich hilft – nicht als Theorie, sondern aus eigener Erfahrung und aus hunderten Gesprächen mit Menschen, die genauso feststecken wie ich es tat.
Alle Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten Beschwerden wende dich bitte an einen Arzt oder Therapeuten.
Transkript anzeigen
00:00:01: Viele Menschen mit Angststörungen oder dauernder Erschöpfung glauben, ihr Nervensystem sei einfach krank oder zu empfindlich geworden.
00:00:10: Aber was wenn dein Körper dir eigentlich nur seit Jahren zeigt?
00:00:14: Dass du permanent gegen deine eigenen Bedürfnisse lebst ohne es überhaupt noch zu merken!
00:00:25: Hallo hier ist Axel.
00:00:27: In diesem Podcast teile ich meine Erfahrungen mit Angst-Störung Panikattacken und Burnout.
00:00:33: Ich verstehe was Du durchmachst – Du bist nicht allein.
00:00:36: Gemeinsam finden wir deinen Weg zur Innerer Freiheit und mehr Lebensfreude.
00:00:46: Hallo, ich begrüße dich in dieser Podcast-Episode die so ein bisschen auch aufgrund meiner eigenen Erfahrung entstanden ist.
00:00:55: Und zwar geht es hier so ein bißchen um Selbstvernachlässigung.
00:00:59: also das klingt jetzt krass gebe ich zu und vielleicht finde ich einen anderen Begriff dafür dass man selber seine Bedürfnisse über längere Zeit einfach zu wenig beachtet.
00:01:12: Das wäre eine sanftere Umschreibung und das geht wirklich vielen so, ich habe in der letzten Zeit mit vielen Betroffenen mich genau über dieses Problem ausgetauscht nämlich dass sie irgendwie nicht zufrieden sind im Leben also natürlich wenn Sie in einer Angststörung stecken oder in einer tiefen Erschöpfung Im chronischen Fatigsyndrom was auch immer.
00:01:39: Das kann natürlich alle möglichen Ursachen haben, aber meistens spielt auch der Faktor eigene Bedürfnisse oder schlechtes Gewissen.
00:01:50: Am besten beides eine große Rolle und diesen Faktorf finde ich ganz besonders wichtig weil er erst mal häufig vorkommt bei fast allen Betroffenen.
00:02:01: also viele stimmen mir dazu wenn ich dieses Thema bedürfnis gegen schlechtes gewissen anspreche.
00:02:09: und vor allem Das lässt sich ändern.
00:02:13: Vielleicht nicht zu hundert Prozent, aber doch zu einem großen Teil.
00:02:18: und viele Menschen die unter diesen genannten Symptomen also permanente Erschöpfung Angst vielleicht Panikattacken zwischendurch depressiven Stimmungen grübel Gedanken Zwangsgedanken permanent erinnerer Unruhe und so weiter leiden Die fragen sich warum komme ich einfach nicht zur Ruhe?
00:02:43: Und es ist oft nicht dieser permanente Stress im Leben oder irgendeine Angst, irgendein Trauma was ich vielleicht früher mal entwickelt hat.
00:02:53: Vielleicht auch klar aber oft auch weil Menschen die das denken seit Jahren gegen sich selber leben.
00:03:05: und was meine ich damit?
00:03:08: Sie leben kein wirklich erfülltes Leben In dem Sinne, dass sie ihre Bedürfnisse regelmäßig erfüllen.
00:03:18: Ja vielleicht denkst du ja jetzt auch für dich... ...Bedürfnisse erfülle.
00:03:23: Schön wär's!
00:03:24: Aber dann ist es genau bei dir eine Baustelle im Leben und vielleicht ist diese Folge auch ein kleiner Wendepunkt für dich.
00:03:32: deswegen hör mal gut zu und es kommt nachher noch ne kleine Übung mit der du dann selber mal reflektieren kannst wo du stehst und was du vielleicht für Potenzial hast ein erfüllteres Leben zu bekommen und dementsprechend auch weniger Symptome.
00:03:48: Stell dir das mal so vor, ich hab jetzt wieder ne schöne Metapher und zwar du trägst jeden Tag einen Rucksack!
00:03:56: Und der ist anfangs leicht.
00:03:58: aber jedes Mal wenn du etwas tust dass die gegen den Strich geht landet unbemerkt ein kleiner Stein da drin... ...und du merkst das Gewicht?
00:04:10: Aber erstmal nicht dass es mehr wird weil das ja so kleine Steine sind, sukzessive jeden Tag ein kleiner mit rein.
00:04:18: Und dass der Rucksack schwerer wird merkst du erst irgendwann und zwar wenn dein Nervensystem zusammenbricht Du vielleicht eine Panikattacke bekommst du komplett erschöpft bist und dir selbst kleine Dinge zu viel werden.
00:04:38: Und du merkst was ich damit andeuten möchte das geschieht ganz oft schleichend im Laufe von Jahren oder Jahrzehnten, ohne dass wir merken, dass irgendwas am Argen liegt.
00:04:50: Für uns ist das normal so zu leben wie wir bisher gelebt haben und hinterfragen es oft gar nicht.
00:04:58: Wir hinterfagen uns wenig – vielleicht auch nie – warum wir so leben, wie wir leben?
00:05:04: Ob das überhaupt unseren Bedürfnissen, unseren Wünschen und unserer Persönlichkeit entspricht!
00:05:14: und das sollten wir zwischendurch mal tun.
00:05:18: Was ich damit sagen möchte, es sind nicht nur große Traumata oder großer Stress im Job oder Schicksalsschläge die uns erschöpfen natürlich auch aber auch die tägliche Selbstverleugnung angepasst sein.
00:05:40: Das ist etwas was ich gut kenne.
00:05:43: Wir möchten so leben dass wir möglichst ja unauffällig sind, es anderen Recht machen unser schlechtes Gewissen beruhigen.
00:05:55: Halt so das es funktioniert, dass wir gerade so ich sage mal durch den Tag kommen und abends ins Bett fallen müde aber der Tag selber naja gut!
00:06:08: Der funktioniert.
00:06:09: halt ist vielleicht ein mittelmäßiger Job.
00:06:13: Wir versuchen uns unseren Verwandten unserer Familie recht zu machen Ja, und eigentlich warten wir immer nur darauf bis von außen die Anweisung kommt was wir tun sollen.
00:06:29: Das heißt wir funktionieren ständig und die eigenen Bedürfnisse werden ignoriert Und wir tun Dinge die sich irgendwann sogar falsch anfühlen.
00:06:40: und das ist dann ein Wendepunkt dass es genau dann wenn der Rucksack zu schwer wird.
00:06:46: und der Punkt ist selbst wenn du's nicht merkst mit deinem Bewusstsein mit deiner Kognition, dann rebelliert irgendwann dein Körper oder deinen Organismus um das gesamte, ne?
00:07:01: Psychekörper damit anzusprechen.
00:07:06: Denn der Organismus registriert dass du gegen deine Bedürfnisse lebst und der lernt.
00:07:17: ich bin mir selbst nicht wichtig.
00:07:19: warum sollte ich denn nach meinen bedürfnissen leben wenn ich selber am liebsten das tue Was anderen gefällt, was andere möchten.
00:07:27: Also dieses Angepasstsein und viele Menschen mit Angststörungen oder Burnout die auch in der Toolbox sind mit denen ich mich wöchentlich austausche Die haben verlernt zu spüren was sie eigentlich wollen.
00:07:45: Und jetzt ist der Punkt an dem du dich bitte einmal fragst ob es dir auch so geht Oder ob du Teile davon verstehst und sagst Ja da ist etwas dran Da ist Potenzial zur Veränderung drinnen.
00:08:01: Und ich möchte dich jetzt auch nicht zu einer inneren Revolution aufrufen, dass du ab morgen deiner Umgebung deinen Mitmenschen sagst, Du gehst jetzt hundert Prozent in die Selbstverwirklichung und machst alles anders als bisher.
00:08:18: Also diese hundred-achtzig Grad Kärtwände, die meine ich damit gar nicht!
00:08:23: Ich möchte erstmal bewusst sein schaffen Wenn du genau in dieses Raster passt, dass du sehr angepasst lebst.
00:08:33: Dass du ein sehr gepflegtes schlechtes Gewissen hast tagtäglich oder du möchtest es zumindest vermeiden diese schlechte Gewissen und deine Bedürfnisse also dein Lust am Leben dein glücklich sein Gefühl kommt zu kurz oder ist fast gar nicht vorhanden dann habe ich auf jeden Fall schon mal ein Ziel dieser Folge erreicht.
00:08:57: Und das zweite Ziel ist es, wenn du das ein wenig änderst.
00:09:05: Dafür möchte ich dir eine Fünf-Schritte Übung zeigen und du kannst ja diese Folge dir noch öfter anhören.
00:09:17: Deswegen musst du jetzt auch nicht mitschreiben.
00:09:19: aber was ich in dieser fünf Schritte Übung vorschlage dass du wenn du soweit bist dir mal fünf Fragen aufschreibst, die du in einem ruhigen Moment für dich beantwortest.
00:09:35: Das kannst du auch öfter tun.
00:09:37: Das kannste auch in Etappen tun aber schreibe es mal auf.
00:09:41: das ist werthaltiger.
00:09:42: wenn du's dann vor dir stehen hast Dann denkst du drüber nach Du bringst es zu Papier und du kannst ja auch nochmal anschauen.
00:09:48: dass hat mehr Wirkung als wenn du es dir einfach nur mal ganz kurz durchdenkst.
00:09:55: Und zwar schreibst du bitte auf Wenn dich etwas dauerhaft belastet.
00:10:02: Erst mal natürlich überlegen, was könnte das sein?
00:10:05: Das ist gar nicht so einfach manchmal zu identifizieren.
00:10:07: Manchmal ist nur dieses allgemeine Unzufriedenheitsgefühl.
00:10:11: D.h.,
00:10:11: der erste Schritt wäre schonmal zu identifikieren, was ist das denn so am Tag?
00:10:16: Vielleicht beobachtest du ja Dinge die einfach so nicht mehr gehen und es können so große Sachen sein wie der Job.
00:10:25: Vielleicht hast du innerlich schon seit längerer Zeit gekündigt.
00:10:29: Vielleicht bist du mit deiner Beziehung dermaßen unglücklich, schon seit Jahren.
00:10:34: Das können große Sachen sein!
00:10:37: Die müssen es aber gar nicht sein.
00:10:38: Manchmal sind's auch einfach nur kleine Dinge die aber immer wieder vorkommen, die du vielleicht einfach so hinnimmst sie aber jetzt ändern möchtest.
00:10:50: und dann schreib mal auf erstens was stört mich daran?
00:10:57: Zweitens, wie lange und wie oft belastet mich das schon.
00:11:03: Drittens – und das ist jetzt wichtig – was trage ich selbst dazu bei dass es bleibt?
00:11:13: Viertens Welche Möglichkeiten gäbe es, das zu verändern?
00:11:23: Und hier kommt's natürlich stark darauf an, wie groß die Sache ist!
00:11:29: Schreib mal alles auf, was theoretisch im Betracht käme Also von der Kündigung bis hin zu einer ganz kleinen Änderung deiner Einstellung.
00:11:44: Und was ganz oft auch geht, dass du die Häufigkeit vielleicht änderst, also diese Dinge vielleicht nicht mehr ganz so häufig tust – also lernst auch mal nein zu sagen oder zu delegieren?
00:11:58: Nur als Beispiel!
00:12:00: Und dann die fünfte Frage für dich, welche konkrete Maßnahme setze ich ab jetzt
00:12:06: um?!
00:12:08: Und die muss natürlich ganz gut überlegt sein.
00:12:11: Mit dieser fünften Frage kannst du dir auch noch ein bisschen mehr Zeit nehmen, die musst du auch nicht sofort beantworten.
00:12:16: Die ersten vier sind so erstmal in theoretischer Blick und das Ganze für dich fassbar zu machen.
00:12:25: Und anschließend gehst du dann aber in die Umsetzung weil das identifizieren ist sehr wichtig und sehr wertvoll.
00:12:36: Aber du musst natürlich auch in die Umsetzung kommen, wenn du etwas wirklich ändern möchtest.
00:12:41: Und das ist wichtig!
00:12:45: Und denk bitte an deine ganzen vierundzwanzig Stunden am Tag und deine sieben Tage die Woche und deine dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr.
00:12:55: Alles kommt hier auf dem Prüfstand.
00:12:58: Es kann ein belastender Job sein oder so Sachen wie eine ständige Erreichbarkeit private Verpflichtungen Wie gesagt, dass ständig schlechte Gewissen.
00:13:11: Ich kenne das selber ganz gut.
00:13:12: Und ich habe einiges geändert, deswegen möchte ich dich auch dazu animieren zumindest mal drüber nachzudenken und wenn dir das schwer fällt die Dinge für dich zu identifizieren oder dann in die Umsetzung zu kommen.
00:13:32: Dann können wir uns das auch gemeinsam in der angst toolbox anschauen.
00:13:36: Das ist ja mein mehrmonatiges stabilisierungsprogramm vor allem bei wiederkehrender angst oder innere Unruhe, oder permanente Erschöpfung.
00:13:47: Und da geht es darum, dass dein Nervensystem nachhaltig beruhigt wird und das kannst du auch buchen mit meiner Begleitung, dass wir uns wöchentlich per WhatsApp- oder E-Mail austauschen.
00:14:02: Dann können wir uns genau deine Lebenssituation nämlich auch mal anschauen!
00:14:07: Also die Heilung bedeutet nicht nur Symptome wegmachen wenn du unter Symptomen leidest und ich gehe davon aus, sonst würdest du vielleicht diesen Podcast nicht hören.
00:14:20: Sondern sie bedeutet auch sich selbst wieder ernst nehmen.
00:14:26: Jede kleine Grenze jede ehrliche Entscheidung nimmt einen Stein raus aus deinem Rucksack Und bitte schreibt doch mal in die Kommentare bei Spotify bei YouTube wo auch immer du gerade diese Folge hörst Wenn Du möchtest.
00:14:45: teile deine Gedanken mit Uns?
00:14:50: Ich schaue auch immer mal rein, was ihr schreibt und gegebenenfalls kommentiere ich auch etwas.
00:14:57: Würde mich freuen also teile es gerne!
Neuer Kommentar