#004 Innere Unruhe bewältigen: Einfache Abendübung gegen Burnout und Angst

Shownotes

👉 https://angst-toolbox.de/check-podcast – Wenn du auch deine "Energiefresser" aufdecken möchtest: Mache jetzt den Nervensystem-Check (kostenlos) und finde endlich heraus, warum du trotz allem, was du schon weißt und versucht hast, nicht rauskommst.

In dieser Episode teile ich eine einfache, aber wirkungsvolle Abendtechnik, die dir hilft, Energiefresser zu identifizieren und positive Momente bewusst wahrzunehmen. Lerne, wie du mit einem Notizbuch und zwei Spalten dein Wohlbefinden steigern und den Weg zu mehr innerer Ruhe finden kannst. Diese Methode ist ideal für alle, die unter ständiger Anspannung leiden und nach praktischen Lösungen suchen. Höre jetzt rein und starte noch heute mit dieser lebensverändernden Routine! Leidest du unter ständiger innerer Unruhe und Stress? In dieser Episode erkläre ich, warum nicht der Stress selbst, sondern mangelnde Regeneration oft der Auslöser für Burnout und Angststörungen ist.

━━━━━━━━━━━━━━━━━━ MEINE UNTERSTÜTZUNG FÜR DICH ━━━━━━━━━━━━━━━━━━

✅ NERVENSYSTEM-CHECK (kostenlos):

Angst, Panik, innere Unruhe, Erschöpfung, Schwindel – viele, die seit Jahren damit kämpfen, wissen gar nicht, dass der eigentliche Ursprung das Nervensystem ist. In wenigen Minuten und mit sofortigem Ergebnis deckst du erstmals auf, warum dein Nervensystem aus der Balance geraten ist – und bisherige Versuche keinen dauerhaften Erfolg gebracht haben. Viele beschreiben genau das als ihr erstes echtes Aha-Erlebnis: Erst wenn du weißt, warum dein Körper so reagiert, kannst du gezielt gegensteuern. 👉 https://angst-toolbox.de/check-podcast

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ÜBER DIESEN KANAL:

Ich bin Axel – psychologischer Berater und vorher selbst achteinhalb Jahre in der Angststörung gewesen. Ich spreche über das, was wirklich hilft – nicht als Theorie, sondern aus eigener Erfahrung und aus hunderten Gesprächen mit Menschen, die genauso feststecken wie ich es tat.

Alle Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten Beschwerden wende dich bitte an einen Arzt oder Therapeuten.

Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn du permanent innere Unruhe spürst, egal ob du deinen Zustand Burnout, Angststörung, Depression oder wie auch immer nennst, es gibt eine richtig gute Übung, die total leicht und auch ganz kurz ist, die wirklich Wunder bewirkt. Wenn du sie regelmäßig abends tust, worum es geht, erfährst du in dieser kurzen Episode. Hallo, hier ist Axel. In diesem Podcast teile ich meine Erfahrung mit Angststörung, Panikattacken und Burnout. Ich verstehe, was du durchmachst. Du bist nicht allein. Gemeinsam finden wir deinen Weg zu innerer Freiheit und mehr Lebensfreude. Wie in meinem ganzen Podcast bitte ich dich daran zu denken, dass ich hier persönliche Erfahrungen und allgemeine Informationen teile, aber die Episoden keinen Ersatz für professionelle oder medizinische Beratung darstellen.

00:01:09: Innere Unruhe: In meinen Kursen mache ich zu Beginn meistens eine Abfrage. Wie fühlt ihr euch aktuell und was belastet euch am meisten? Die innere Unruhe ist das Symptom, was immer und am meisten genannt wird. Innere Unruhe ist vielfältig und fühlt sich schätzungsweise bei jeder Person etwas anders an. Da kann ja ein bisschen Ängstlichkeit dahinterstecken oder einfach nur neutrale Unruhe, die aber belastend sich anfühlt, oder vielleicht sogar auch mit einem Druck der Erschöpfung oder auch Traurigkeit, Bedrückung dahinter. Also innere Unruhe hat, glaube ich, auch viele Facetten und ist aber bei vielen, vielen Betroffenen, bei fast allen Betroffenen von Ängsten, Depressionen, Burnout ein täglicher Begleiter.

00:02:18: Deswegen möchte ich in dieser kurzen Episode einfach einen Tipp geben, einen goldenen Tipp, und er ist auch einer, der wirklich, wirklich gut funktioniert. Wenn du ihn jeden Abend oder zumindest die meisten Abende tust, ist es ganz einfach. Ich erkläre dir, wie es geht: Du nimmst dir einen Notizblock oder ein Notizbuch, am besten eines, das leer ist, dass du wirklich nur für deine Aufzeichnungen ab jetzt verwendest. In diesem Notizbuch machst du zwei Spalten. Du nimmst auf der linken Seite "Energiefresser" und auf der rechten Seite "Energielieferanten". Dann setzt du dich abends zu einer festen Zeit möglichst hin, und zum Beispiel kann ja so ein Ritual sein: Um 20:00 Uhr nimmst du dir 5 Minuten Zeit. Setz dich hin und nimm diese zwei Spalten und schreibe recht spontan auf, was dir in den Sinn kommt.

00:03:27: Auf der linken Seite sind die Energiefresser, d.h. du notierst, welche Situationen und welche Ereignisse, ruhig Kleinigkeiten, die passiert sind, an diesem Tag dir Energie genommen haben. Die waren also belastend für dich, Dinge, die negativ waren. Auf der rechten Seite schreibst du dann die Dinge auf, die über den Tag dir etwas Positives gegeben haben, die dir vielleicht sogar Spaß gemacht haben, die dir einfach ein bisschen Freude, ein bisschen Energie, ein bisschen Entspannung gegeben haben. Beides können kleine Dinge sein. Das kann die Tasse Kaffee sein, die ich ganz oft höre, die ein Energielieferant oft ist. Oder ein Energiefresser kann der Blick einer Person sein oder ein ganz kleiner Zwischenfall, der einfach für dich eine gewisse Bedeutung, eine negative Bedeutung hatte. Wie du das dimensionierst, liegt an dir. Aber alles, was negativ für dich war, gehört dann auf die linke Seite und alles, was positiv war, auf die rechte Seite. Und das machst du mal jeden Abend mindestens zwei Wochen lang. Wenn du einen Abend mal nicht dazu kommst, ist überhaupt gar kein Problem, aber es sollte schon so etwas Durchgängiges sein, dass du auch mehrere Tage aufgezeichnet hast.

00:04:36: Das Ganze hat nämlich zwei Gründe und zwei Vorteile. Erstens: Wenn du diese Dinge, die dir in den Sinn kommen, aufschreibst, dann wird dir in dem Moment bewusst, was dir denn die Energie genommen oder was dir Energie gegeben hat. D.h., viele Eindrücke holst du aus deinem Unterbewusstsein durch das Aufschreiben erst ins Bewusstsein, und das ist eine ganz wichtige Vorgehensweise, um dir darüber im Klaren zu werden, was im Leben überhaupt für dich gut ist und was dir nicht so gut tut. Die zweite Sache, der zweite gute Effekt: Wenn du dann nach ein paar Wochen das Ganze mal anschaust, dann entdeckst du mit Sicherheit Dinge, die dich entweder fast täglich, also regelmäßig belastet haben, und auch Sachen, die eigentlich so gut sind, dass du sie ausbauen solltest. Und daraus kannst du dann Folgemaßnahmen ableiten, dass du vielleicht gewisse Dinge nicht mehr tust oder einfach lernst, nein zu sagen. Oder aber du entdeckst eine Verhaltensweise oder eine Beschäftigung oder ein kleines Ritual, das dir noch gar nicht so bewusst war, es dir aber richtig, richtig gut tut. Mach es einfach mal. Ich hab versprochen, die Episode wird kurz, und deswegen hör ich an der Stelle auch auf und würde dich bitten, dir ein Notizbuch zu suchen und direkt damit zu beginnen, links Energiefresser einzutragen und die rechte Spalte mit der Überschrift Energielieferanten zu versehen. Und in der nächsten Folge erkläre ich dir, warum es tatsächlich nicht der Stress ist, wegen dem du in der Krise bist, sondern es ist eine Verhaltensweise, die damit verwandt ist, aber nicht der Stress selbst, und die kannst du auch bewusst ändern. Sei gespannt!

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