#051 Meine Angst war längst weg – warum ich trotzdem wieder in die Angststörung rutschte

Shownotes

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Du warst lange stabil, vielleicht sogar Jahre – und plötzlich sind Angst, Panik oder innere Unruhe wieder da. Genau das habe ich selbst mehrfach erlebt. In dieser Folge erzähle ich, warum meine Rückfälle für mich rückblickend nicht aus dem Nichts kamen, welche alten Gewohnheiten sich eingeschlichen hatten und warum ich mein Nervensystem immer wieder überschätzt habe. Vor allem aber geht es darum, was ich daraus gelernt habe.

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ÜBER DIESEN KANAL:

Ich bin Axel – psychologischer Berater und vorher selbst achteinhalb Jahre in der Angststörung gewesen. Ich spreche über das, was wirklich hilft – nicht als Theorie, sondern aus eigener Erfahrung und aus hunderten Gesprächen mit Menschen, die genauso feststecken wie ich es tat.

Alle Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten Beschwerden wende dich bitte an einen Arzt oder Therapeuten.

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich war lange Zeit stabil, die Angst schien endgültig hinter mir zu liegen und trotzdem bin ich irgendwann wieder in eine neue Angstepisode gerutscht.

00:00:09: In dieser Folge erzähle ich dir ganz persönlich wie es zu meinen Rückfällen kamen welche Fehler ich dabei immer wieder gemacht habe und was ich heute daraus gelernt habe.

00:00:25: Hallo hier ist Axel!

00:00:27: In diesem Podcast teile ich meine Erfahrungen mit Angststörung Panikattacken und Burnout.

00:00:36: Gemeinsam finden wir deinen Weg zu innerer Freiheit und mehr Lebensfreude.

00:00:46: Ich dachte, das Thema liegt hinter mir!

00:00:48: Und dass nicht nur einmal sondern mehrere Male.

00:00:55: Das ist immer so ein wünschenswerter Gedanke.

00:01:00: aber ich möchte dir noch etwas in dieser Folge von meiner eigenen Erfahrung mit Ängsten und den Zeiten dazwischen erzählen.

00:01:15: Ich möchte einfach, dass du wenn du vielleicht auch Jahre nach deiner schwierigen Phase, nach deine Lebenskrise wieder in so eine Krise rutschst oder Angst davor hast da rein zu rutschen weil es dir gerade nicht gut geht, weil du in einer stressigen Zeit bist.

00:01:35: Möcht ich dir einfach ein bisschen Unterstützung geben?

00:01:38: Und dir erzählen wie ich das erlebt habe und warum es im Endeffekt bei mir passiert ist.

00:01:47: Ich bin mir da durchaus im Klaren, aber in dem Moment als es mir dann so ging, da ist man ja so in einer negativen Spirale drin dass man sprich wörtlich auch keinen klaren Kopf hat.

00:02:00: Und deswegen möchte ich jetzt so im Nachhinein mit einem etwas klareren Gedanken dir einfach ein bisschen von meiner Erfahrung und auch dem Hintergrund erzählen und vielleicht oder sogar ganz bestimmt findest du dich darin wieder.

00:02:17: Und es geht heute in dieser Podcastfolge nicht um die Schwankungen, die man, ich sag mal, in einer Lebenskrise hat... mach jetzt mal so ein Beispiel!

00:02:31: Angenommen?

00:02:32: Du bist ein Jahr lang in so ner Angststörung nur als Beispiel.

00:02:38: Und dieses Jahr besteht ja nicht nur aus schlechten Tagen Erholungsphasen oder einer linearen Genesung.

00:02:49: So ist es ja nicht, sondern es sind Wellen das weißt du ja und Man denkt dann immer wieder okay heute geht's mir ganz ok Symptoma ein bisschen nachgelassen.

00:03:01: ich habe heute gar keine Angst gehabt Oder keine Panikattack oder was auch immer und am nächsten Tag kommt einfach wieder dieser kleine Rückschlag.

00:03:10: Das meine ich jetzt aber gar nicht.

00:03:11: diese Schwankungen von denen ich erzähle sind eher neue Episoden, die nach ein oder zwei Jahren oder auch später wieder auftauchen können.

00:03:20: Und das ist bei Ängsten durchaus häufig so dass solche Krisen wiederkommen können.

00:03:31: und wenn mir war das auch so.

00:03:34: ich war lange stabil.

00:03:36: Ich hatte ja im Januar meine erste Panikattacke und dann auch dementsprechend meine erste Angststörungsepisode, wobei ich erst später festgestellt habe, dass es sich um eine Angststörung handelt.

00:03:53: Und dann hatte ich etwa zwei Jahre lang Ruhe nachdem ich dieses Thema hinter mir hatte nach einiger Zeit.

00:04:00: Das hat ja auch einige Monate gedauert Ja und da hatte ich wirklich wieder ne richtige Angstepisode und das ist mir nicht nur einmal passiert.

00:04:11: und wenn du mich schon ein bisschen verfolgst hier in diesem Podcast vielleicht auf YouTube, vielleicht machst du ja auch die Angst Toolbox.

00:04:19: Dann weißt Du ja auch ein bisschen meine Geschichte was ich dabei erlebt habe und wie ich da auch im Endeffekt rausgekommen bin.

00:04:27: Und ich möchte jetzt wirklich auf diese Rückschläge oder Rückfälle eingehen Die Jahre später passieren können nicht die Schwankungen während einer Krise und ganz entscheidend ist dabei nicht nur bei mir die Bewältigung der jeweiligen Lebenskrise, der jeweilligen Angststörung gewesen.

00:04:57: Da gibt es ja ich sage mal ein klares Konzept das wir auch in der Angst Toolbox besprechen um halt aus so einer belastenden Situation zunächst einmal rauszukommen funktioniert bei jedem etwas anders.

00:05:11: alle Menschen sind individuell jeder hat hier auch einen anderen Grund weshalb er da reingerutscht ist.

00:05:15: aber prinzipiell geht es immer darum das Nervensystem zu stabilisieren und dann kommt eine bessere Zeit.

00:05:24: Und die ist für mich wichtig, auf die möchte ich heute mal besonders eingehen weil in dieser in Anführungsstrichen besseren Zeit, die sich einfach gut anfühlt wieder auch wieder einiges dysregulieren kann.

00:05:40: Das ist bei mir passiert!

00:05:42: Wenn du einen Rückfall erlebst nach Jahren... Ich hatte letztens einen Klienten Oder einen Interessenten, sag ich mal für die Angst-Toolbox.

00:05:51: Der hat gesagt er wäre seit fünfzehn Jahren angstfrei also ohne Probleme und ist dann jetzt plötzlich wieder in so einer Phase drin Und denkt er beginnt wieder bei null.

00:06:01: So das tut er natürlich nicht.

00:06:03: Die fünfzehne Jahre waren ja nicht umsonst so gut.

00:06:06: Aber jetzt ist er wieder komplett verzweifelt und dem helfe ich natürlich.

00:06:11: und die stabilität die sich Während der Genesung schleichend einstellt.

00:06:21: Die fühlt sich natürlich schön an und die hat ihren, ich sag mal manchmal etwas türkischen Verlauf der einen frühzeitig in Sicherheit wiegt.

00:06:32: Und das kann ich so im Nachhinein sagen weil es sich eben so befreiend anfühlt.

00:06:37: also man erlebt dann oder ich gehe auf meine Situation ein Ich geh jetzt mal auf meine eigene Situation ein.

00:06:44: Irgendwann ging's mir nach ich sage mal monatmonaten des Leidens oder der sehr unangenehmen Symptomatik, ging es mir dann besser.

00:06:58: Und zwar in Wellen schleichend aber es fühlte sich insgesamt einfach nach dem richtigen Ziel oder nach den richtigen Richtungen an.

00:07:08: Es gab erst mal ein paar Tage ohne Symptome Ja dann kommt man vielleicht wieder eine Unruhe und dann gab's Wochen ohne Symtome und irgendwann habe ich dann auch gemerkt werde belastbarer.

00:07:21: Ich bin abends auch wieder mit mehr Energie da, ich habe wieder Lust auch mal was zu unternehmen und auch immer wieder unter Leute zu gehen, Dinge die mir früher einfach also wo ich keine Möglichkeit hatte als ich so ja am Boden war auch mal Lautstärke wiederzuertragen auf ein Musikkonzert zu gehen oder mal auf einen Jahrmarkt oder ins Stadion, was ich immer sehr gerne mache.

00:07:52: Und das kam dann wieder und es ist natürlich unglaublich schön, das zu erleben, dass man eigentlich der Mensch von früher wieder wird.

00:08:01: Nur es fühlt sich vielleicht in dem Moment sogar noch ein bisschen besser an weil man ja weiß wie schwer auch die Phasen dazwischen waren.

00:08:09: Ja und so konnte ich meine Freizeit wieder mehr genießen Ich hatte wieder richtig Lust auf die Arbeit zu gehen, hatte richtig Spaß.

00:08:19: Immer hat man aber dann oder hatte ich da noch im Hinterkopf dieses, naja schon dich aber weiterhin.

00:08:26: Es ist ja gerade mal ein paar Wochen her als du noch Panik gespürt hast.

00:08:31: Sei vorsichtig Axel habe ich mir selbst gedacht und das ist natürlich im Prinzip eine richtige Einstellung.

00:08:37: also jetzt nicht aus Angst sondern einfach aus Selbstfürsorge.

00:08:41: Und es ist auch absolut sinnvoll die Selbstfür-Sorge in die guten Zeiten mitzunehmen und dass ist ein ganz wichtiger Kern.

00:08:48: Da komme ich gleich auch noch mal drauf zu sprechen.

00:08:51: Ja und dann, wie das so ist der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

00:08:55: bei mir auch hat sich das dann irgendwann so eingespielt dass ich diese Energie in der Freizeit und auf der Arbeit für selbstverständlich genommen habe.

00:09:05: die war ja dann jeden Tag da Und irgendwann hab' ich mehr und mehr wieder in mein Leben gelassen.

00:09:15: Also jetzt Mehr-und-mehr Belastung Stress, Reize habe wieder sehr viel am Computer gearbeitet.

00:09:24: Teilweise bis in die Nacht rein was ich auch immer ganz gerne mache.

00:09:28: aber ich hab halt auch gemerkt das stresst mich obwohl ich es gerne mache und irgendwann war das für mich wie der ganz normale Alltag.

00:09:37: Ich habe mich also quasi wieder überfordert.

00:09:41: Ich habe meine Grenzen die ich mir selber gesetzt habe die ich mehr monatelang erarbeitet habe irgendwann wieder über Bord geworfen, auch unbewusst und habe dann pö-a-pö wieder in einen Lebensstil zurückgefunden der genauso war wie vor der Krise.

00:10:02: Und jetzt kannst du dir ja vorstellen dass das natürlich nicht gerade gesund ist dieses Verhalten.

00:10:09: aber das passiert halt auch nicht bewusst und deswegen ist halt Achtsamkeit Bewusstsein so wichtig auf Dauer auch in der Genesungsphase.

00:10:22: Und weil es so schön ist, mit Metaphern zu arbeiten habe ich hier auch wieder eine und zwar meinen Akku.

00:10:30: Mein Akku hat die Möglichkeit leer zu sein oder bei hundert Prozent zu sein – oder irgendwo dazwischen.

00:10:38: Und mein Nervensystem funktioniert ja wie ein Akku!

00:10:44: Dein Nervenystem auch.

00:10:45: nur jetzt erzähle ich ja von meiner Erfahrung.

00:10:49: Dieser Akku war bei mir Als ich dann aus der Krise rauskam, das war dann, ich sag jetzt mal im Herbst.

00:10:57: Das war meine erste Angststörungseepisode, da war mein Akku auch irgendwann wieder auf hundert Prozent geladen und das fühlte sich unglaublich frisch und befreiend an!

00:11:10: Und diese Hundert Prozent die habe ich irgendwann aber – und das war das Problem als unerschöpflich betrachtet, unbewusst.

00:11:22: Es fühlte sich einfach so gut an, dass ich überhaupt nicht mehr problemorientiert gedacht habe.

00:11:26: Was ja prinzipiell gut ist.

00:11:27: Ich wurde aber auch unvorsichtig!

00:11:30: Ich hab mehr gearbeitet wie gesagt länger am PC gesessen wieder mehr Termine in mein Leben gelassen und bin in alte Gewohnheiten zurückgerutscht.

00:11:39: Ich habe mich dann nicht mehr so gesund ernährt... ...ich habe die Pausen eigentlich kaum noch gebraucht gefühlt weil ich war ja wieder voller Energie Dementsprechend auch nicht mehr so gut geschlafen, weniger geschlaften.

00:11:56: Das heißt der Akku funktionierte wieder aber er war natürlich dann nicht mehr dauerhaft bei hundert Prozent nur dass ich nicht ständig geprüft habe.

00:12:08: und dann... Ich sag jetzt mal das waren das war zwei Jahrzehnte genau zwei Jahre bei mir damals.

00:12:16: Dann kam die erneute Panik Attacke eigentlich ziemlich genau zwei jahre nach meiner ersten irgendwie als wenn es geplant wäre.

00:12:26: Und sofort war die alte Erinnerung da und nahm nicht schon wieder, weil eine Panikattacke ist ja schon etwas was man nicht mal so eben weg atmen kann sondern die reißt einen dann wirklich dem Boden unter den Füßen weg.

00:12:43: Mir war in dem Moment bewusst dass das jetzt wieder ne Phase wird die nicht so angenehm ist wo der Akku halt eben nicht bei hundert Prozent.

00:12:55: Wie lange dauert das diesmal, habe ich mich gefragt.

00:12:58: Und dann kommt natürlich die Erinnerung dazu.

00:13:00: Zwei Jahre vorher war die Krise echt, echt unangenehm und viel länger als mir recht war.

00:13:10: Das ist auch ein Problem wenn man das schon mal erlebt hat.

00:13:14: Bleibt ja quasi so einen Minitrauma in der Amygdala gespeichert im Gehirn.

00:13:22: Kennst du wahrscheinlich?

00:13:25: Feuert nicht nur Angst, sondern die hat auch die Möglichkeit Erinnerungen zu speichern.

00:13:30: Und das ist bei Angst ja auch wichtig damit wir daraus lernen.

00:13:33: Nur in dem Falle war es natürlich für mich schwierig weil ich einfach diese Erinnerung als Anlass gesehen habe, mich zu sorgen zurecht und ich fühlte mich wieder hilflos.

00:13:48: Ich hatte das Gefühl ich starte wieder bei null muss alles wieder neu lernen Das gesamte Programm inklusive Medikamenten und Psychotherapie usw.

00:13:58: wie zwei Jahre zuvor wieder durchziehen, da kann ich nur sagen das muss man nicht.

00:14:05: also man startet definitiv nicht bei null beim echten Rückfall.

00:14:09: dann wenn dich das noch mal interessiert ich hatte dass in der folge dreißig hier im podcast auch schonmal behandelt das thema dass man nicht bei nulstartet.

00:14:19: na das ist ganz ganz wichtig.

00:14:21: also man hat ja erfahrung gesammelt Und diese Erfahrung ist fluchundsegen zugleich, aber grundsätzlich man kann auf dieser Erfahrung aufbauen.

00:14:30: Ja also was ich rückblickend verstanden habe Ich möchte meine Erfahrungen auch mal so darstellen dass du wenn Du in dieser Situation auch bist vielleicht ein bisschen Hilfestellung jetzt bekommst.

00:14:45: Meine erneuten Episoden Angststörungsepisoden die kamen nicht aus dem Nichts über Monate lang, viel zu lange wieder Stück für Stück vernachlässigt.

00:15:03: Also dieses Muster das mich damals in die Angststörung gebracht hat, dieses Verhaltensmuster ist ja mal Leben wie es nicht besonders gesund ist.

00:15:16: also ich bin jetzt kein ungesunder Mensch eigentlich auch nie gewesen aber Ich habe einfach mich selber überschätzt und meine Energie über meinen Energielevel gelebt.

00:15:27: Also ich hatte den Akku quasi zu oft gegen null leergesaugt und das ist ja auch für einen Akku im technischen nicht gut, der geht ja irgendwann dann kaputt oder hat irgendwann auch nicht mehr die Möglichkeit so hundert Prozent zu gehen.

00:15:42: also die Möglichkeit hat man als Mensch schon aber dieses bei Null landen fühlt sich natürlich auch extrem schlimm an.

00:15:50: Und das Muster Obachte ich auch bei vielen Betroffenen, mit denen ich zusammen arbeite.

00:15:58: Die wissen auch wenn sie in einer Phase landen Jahre später warum das so ist.

00:16:06: Die können sich das absolut erklären.

00:16:10: aber es ist natürlich in dem Moment erstmal zu spät weil dann ist ja die Angst der Stress und das dysregulierte Nervensystem erst mal da Und muss dann wieder aktiv angegangen werden was viel mehr Arbeit ist als vorzubeugen.

00:16:26: Das dürfte ja klar sein!

00:16:29: Und in der Toolbox, die kennst du vielleicht?

00:16:34: Gibt es drei Phasen und deswegen geht sie auch über mehrere Monate.

00:16:39: Die erste Phase ist ja die akute Bewältigung der Krise.

00:16:43: Die zweite Phase ist dann die Integration in den Alltag also um neue Gewohnheiten, neue Muster zu etablieren.

00:16:51: Und die dritte Phase – und das ist besonders wichtig Bei denjenigen, die jetzt... Es gibt viele Impfgegner.

00:17:00: Ich weiß aber eine Impfung ist ja oft so dass man auch zwei oder dreimal hin muss zum Beispiel bei Hepatitis soweit ich weiß.

00:17:07: Diese dritte Impfung für diesen Langzeitschutz und so ist das in der Angst-Toolbox auch Die dritte Phase ist die Stabilisierungsphase Dass man einfach eine Art Langzeitschutz sich aufbaut also Muster die dann auch im Alltag eigentlich Leben lang weitergeführt werden können, also positive Muster, positive Gewohnheiten.

00:17:31: Und das ist wichtig, dass man sich langfristig ein anderes Verhältnis zu seiner eigenen Belastungsgrenze aufbaut.

00:17:38: Dass man sich selber ja frühzeitig auch wieder regeneriert und es ist nicht schwer!

00:17:45: Man muss nur daran denken, man muss es einfach üben und tun.

00:17:50: Das hätte ich auch in den Phasen dazwischen machen sollen.

00:17:54: Ich bin da sehr blauäugig reingegangen, habe gesagt Mensch ich hab das geschafft.

00:18:00: Ich werde es beim nächsten Mal auch wieder schaffen.

00:18:02: und in den guten Phasen zwischendurch habe ich mir immer gedacht Ach Axel wenn du dich jetzt nicht wieder übernimmst denk dran Du bist nicht endlos belastbar.

00:18:15: Also das heißt ich habe mich schon mal besonnen zwischndurch aber dann kam die innere Stimme Und hat gesagt naja Selbst wenn du mal wieder in eine Panikattacke rutschst oder ein paar unruhige, ängstliche Tage hast ist ja nicht schlimm.

00:18:32: Da kommst du auch wieder raus!

00:18:34: Also ich hab das tatsächlich auf die leichte Schulter genommen und es war natürlich nicht gut weil als ich dann drin war Dann hat sich das bestätigt was ich befürchtet habe.

00:18:45: aber Es war deutlich schwieriger da wieder raus zu kommen Als ich das eigentlich in Erinnerung hatte.

00:18:52: mir ist das ja auch jedes Mal gelungen Und das wird dir übrigens auch gelingen, wenn du jetzt wieder drin steckst.

00:18:57: Aber es ist verdammt nervenaufreibend im wahrsten Sinne!

00:19:02: Es ist unglaublich viel Arbeit da wieder rauszukommen und deswegen ist es wichtig dass man Muster aufbaut um nicht rein zu kommen.

00:19:14: Wenn man dann trotzdem einen Rückfall hat okay?

00:19:17: Dann gibt es Mittel und Wege.

00:19:19: Trotzdem gesunde Muster, gesunde Gewohnheiten dauerhaft ins Leben lassen.

00:19:26: Das ist der richtige Weg.

00:19:27: und dann möchte ich dich zu ermutigen!

00:19:30: Meine Botschaft für Dich – für diese Podcast-Folge soll ausdrücklich nicht sein, pass ständig auf, sonst kommt die Angst zurück.

00:19:38: Das nicht, das wäre ja auch wieder die Angst vor der Angst.

00:19:42: Sondern – und das möchte ich Dir sagen – lebe wieder, genieße Deine Stabilität wenn Du sie hast aber behalte ein paar unspektakuläre Basics.

00:19:55: Bewegung, Natur, vernünftige Ernährung, echte Pausen, weniger Dauerbeschallung und immer mal wieder Kontakt zu deinem eigenen Körper!

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